Also gut, hier werde ich nun schildern, wie ich im Frühjahr 2001 an mein Labret gekommen bin.
At A Glance Author der_narr Contact der_narr@gmx.ch IAM der_narr When Two years ago Artist Nils Studio serious piercing Location düsseldorf/germany Der erste Impuls kam definitiv von meiner damaligen Freundin Cathrin, welche selber einen Ring in der Lippe trug. Ich fing an, daran Gefallen zu finden und mit der Zeit wuchs in mir der Wunsch, selber auch gepierct zu sein. Also fing ich an, im Internet zu recherchieren. Dabei fand ich eines Tages die Seite des 1.OPP, welcher einen hohen Hygienestandart von seinen Mitgliedern fordert.
Also suchte ich mir ein Studio dieses Verbands in meiner Nähe aus und kam so auf die Internetseite von Serious-Piercing. Auf meine fragenden E-Mails wurde schnell und freundlich geantwortet, und so entschloss ich mich dazu, mir in diesm Studio mein Labret piercen zu lassen.
Ich kam ins Studio und wurde freundlich empfangen, jedoch musste ich noch etwas warten, bis Nils Zeit für mich haben würde, da er vorher noch einer anderen Kundin den Schmuck in der Nase wechseln wollte. Dann jedoch kam er auf mich zu und fragte mich, was ich haben wolle. Darauf erklärte ich ihm, was ich haben wolle, und er klärte mich ausführlich über jegliche Risiken und Nebenwirkungen sowie Nachsorge auf, gab mir anschliessend einen Bogen mit Fragen, welche ich auszufüllen hatte. Ich füllte alles wahrheitsgemäss aus, gab ihm den Bogen zurück udn er fragte mcih, welcher Art Allergien ich hätte - diese schienen ihn aber nciht zu beunruhigen und er bat mich, ins Piercingzimmer zu folgen.
Dort bekam ich einen Becher mit einer Mundspülung, welche zwar nicht sonderlich gut schmeckte, aber den Mundraum desinfizieren sollte. Danach sollte ich ihm sagen, wo das Piercing palziert werden sollte. Ich beschrieb ihm, wie es am Ende aussehen sollte und er markierte die stelle an der ippe, nachdem er auch die Aussenseite mit einem Hautantiseptikum gereinigt hatte. Die ganze Prozedur wurde dadurch sehr lang, dass er wirklich bei jedem Mittel die Einwirkzeiten beachtete.
Dann sollte ich mich auf die Liege legen, während er zum wiederholten Male seine Handschuhe wechselte und alle benötigten Werkzeuge aus ihren sterilen Verpackungen befreite. Als nächstes wurde die Klemme an meien Lippe angesetzt, dann schloss cih die Augen und konnte spüren, wie die Nadel durch die Lippe fuhr - ein für mich sehr komischer Schmerz, der von einem längeren Druckgefühl abgelöst wurde. Schnell entfernte er die Klammer und schon wurde das unangenehme Gefühl weniger :-) Sofort wurde der Schmuck eingesetzt, und Nils fragte mich, ob alles in Ordnung sei - mir war etwas schwindelig, also bat er mich, noch etwas liegen zu bleiben. Nach ein Paar Minuten und einem Glas Wasser war ich aber wieder in der Lage aufzustehen und ging vor zum Tresen, bezahlte ihn für seine Arbeit, sagte artig Danke und verliess den Laden.
In den ersten Tagen nach demStechen wurde die Lipep ein wenig dick und es tat Wundsekret aus, aber auch dieses "Problem" war schnell gelöst und ich bin mittlerweile seit mehr als 3 Jahren freudiger Labret-Träger :-) und habe das Piercing mit der Zeit auf 2,4mm gedehnt, trage aber momentan nur einen 2mm BCR.
Ich hatte damals gesagt, dass ich nur dieses eine Piercing habenwolle - mittlerweiel musste ich mich eines besseren belehren lassen :-)
Ich kann Serious - Piercing auf jeden Fall ohne jegliche Bedenken empfehlen, da hier in den Punkten Sauberkeit, Kundenebratung udn Freundlcihkeit allerhöchste Maßstäbe angelegt werden. Ich ahbe mich wirklich sicher und wohl behütet gefühlt.
Eine lustige Anekdote am Ende:
Während ich Nils im Piercingzimmer bei den Vorbereitungen zusah, wurde ich it der Zeit immer nervöser und begann Fragen zu stellen, wie weh es tun würde, wie gross die Narben sein würden, ob das "w i r k l i c h" ungefährlich sei etc... Nils nam sich auch hier die Zeit, mir jede Angst zu nehmen und zeigte mir auf die Frage nach der Narbengrösse schliesslich sein Bridge - Piercing, welches er wieder hatte zuwachsen lassen, so dass ich in der Hinsicht beruhigt war.
Dann war jedoch immernoch die Frage anch dem Schmerz offen und er erzählte mir , dass er am Tag zuvor einem Kerl einen PA und beide Brustwarzen gestochen hatte, was mir damals noch total komisch vorkam. Jedenfalls sagte er, dass der Man tierische Angst um sein bestes Stück gehabt habe, was jedoch total unbegründet gwesen sei, da er davon NICHTS mitbekommen habe, jedoch bei den Brustwarzen jedesmal beinahe an die Decke gegangen sei :-) Nach dieser Geschichte hatte ich auch vor dem Schmerz keine Angst mehr und fühlte mich bestens aufgehoben.
Fotos von dieser Prozedur werden bald auf meienr IAM-Page zu sehen sein, dort findet ihr auch links zu meinen weiteren Erfahrungen, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe.
Hierzu zählen:
Septum, Medusa, Nippel, das Dehnen meiner Ohren, Ampallang, und ab heute Abend hoffentlich auch Hafada.
Bei Fragen oder Komemntaren schreibt mir bitte eine Mail an:
der_narr@gmx.ch oder sprecht mich hier über IAm an