Es tat nur weh!
At A Glance
Author eumel
When Six months ago
Artist wer tat die Prozedur
Studio wo es wurde getan
Location wo das Studio wird gefunden
Ich habe bereits vor mehreren Wochen von meinen anderen Piercing - Erfahrungen hier auf BME geschrieben und es hat mich mal wieder gepackt.

Nun sollte es soweit sein. Endlich wollte ich eine weiteres Piercing in meinem Körper spüren und der Wunsch reifte es endlich sichtbar zu machen. Bisher waren meine Piercings im Verborgenen, da ich auf Grund meiner Arbeit keine sichtbaren Piercing's haben konnte.

Jetzt aber war es soweit und ich entschied mich endlich etwas für mein Ego und mein Aussehen zu tun. Mein rechter Nasenflügel sollte es sein und ich wollte unbedingt einen Stecker und keinen Ring darin haben.

Da ich aber nicht wußte, ob es einen Unterschied machte von der Prozedur oder vom Aussehen, ging ich zu meiner Piercerin Hellen und informierte mich. Sie untersuchte meine Nase und sie meinte, dass es wegen der Knorpel und der Adern kein Problem bei meiner Nase sei, mir einen Piercing in der rechten Nasenwand zu stechen.

Bei unserem weitern Gespräch meinte sie, ob ich mir nicht doch lieber ein Septum stechen lassen wolle oder vielleicht doch beides. Sie hatte bereits alles untersucht und sagte, dass es völlig in Ordnung sei, dass ich mir beide Piercings stechen lassen würde.

Ich wußte nicht recht was ich machen sollte und nahm erst einmal ihr Angebot an bis ich mich entschieden habe, einen Kaffee zu trinken. Ich entschied es erst das Ganz zu verschieben und ich ging wieder nach Hause. Ich verabschiedete mich von Hellen und sie sagte zu mir, dass ich mir es wirklich reiflich überlegen solle, da es für mich doch ein gewaltiger Schritt sei. Ich dacht mir noch, komisch für einen Piercer, der doch sein Geld verdienen will.

Ich wußte aber nach einer Woche, dass sie Recht und sie mich nich sofort zu einer Entscheidung gedrängt hatte. So etwa muss reiflich überlegt werden und für einen persönlich ist es von weiterer Tragweite, als was man aus einer Laune heraus beurteilen kann.

Nach etwas einer Woche war es dann so weit, meine Sehnsucht war entbrannt und ich habe alles Für und Wider abgewägt. Sollte es so sein. Hellen hatte es mal wieder mit ihrer Art geschafft.

Ich hatte meinen freien Tag und ich fuhr mit der Bahn in die Stadt. Auf dem Weg zum Bahnhof zum Studio war ich immer noch hin und her gerissen, da ich immer noch an meinen Entschluss zweifelte. Es war keine Überlegung mehr von Sekunden, denn mein Entschluss stand ja eingentlich schon fest.

Als ich dann am Piercing-Studio an gekommen bin, begrüßte mich Hellen mit einem wissenden Lächeln, sie hatte aber noch kein Zeit für mich.

Sie bot mit einen Kaffee an, welchen ich aufgrund der Auffregung dankend annahm. Nachdem ich den Kaffee getrunken und vor dem Shop eine Zigarette geraucht hatte, kam Hellen zu mir raus. Wir rauchten nochmals -gegen die Spannungen- eine Zigarette miteinander und dann wurde ich von ihr in den Shop gebeten.

Wir unterhielten uns kurz über das Wetter und wie es uns so gehe und dann fragte sie mich "was ich denn begehre?"

Ich meinte, dass sie mich überzeugt habe und ich mir ein Piercing in den rechten Nasenflpügel und das Septum stechen lassen wolle.

Sie meinte nur kurz "OK" und ich suchte mir den Schmuk für die beiden Piercings aus. Für mein Nostril-Piercing entschied ich mir für ein kleinen Stein und für mein Septum für eine Ring, welchen ich tagsüber nach oben rein drehen konnte, damit ihn keiner sieht. Ich unterschrieb die Einverständniserklärung, welche sie mir reichte, und dann bat sie mich in ein Hinterzimmer.

Ohne groß was zu sagen oder zu antworten sagte sie dann zu mir, dass ich mich auf die Liege legen solle. Als ich nun so da lag, fragte sie mich nochmal ob ich mir die beiden Piercing reiflich überlegt habe.

Ich antworte nur kurz ja, da ich so aufgeregt war.

Und dann ging es schon los. Sie desinfizierte, makierte den Punkt am rechte Nasenflügel und fragte mich ob die Platzierung so ok sei. Sie schaut auch nochmals mit einer Lampe nach, nach was auch immer und setzte die Klemme an.

Sie fragte wie es meiner Freudin gehe und ich antwortete, dass ich doch monentan solo sein und ich mit ihr doch darüber schon geredet habe. Das war ein tolles Ablekungsmanöver!!! Währenddessen stach sie die Nadel durch und es war ohne Schmerzen geschehen. Anschließend schob sie noch schnell den Stab ein und es war vollbracht. Mein Piercing in meiner Nase.

Jetzt meinte Hellen ob wir noch weiter machen wollen. Ich war jetzt so aufgekratzt und meine Adrinalin war so oben, dass ich sie fragte, ob sie schon Feierabend hätte. Natürlich soll sie weiter machen und mir mein Septum stechen.

Auch hier setzte sie wieder die Kleme an, holte die Nadel hervor und jetzt gab es keine Ablenkung mehr. Es tat weh, aber es war zum Aushalten. Sie entfernte die Nadel und sezte den Ring ein. Wunderschön!!! als ich beides im Spiegel sah.

Jetzt nach ein paar Wochen ist beides verheit. Den Septum hat bisher keiner mitbekommen und mein Steinchen im Nostril wurde aufmerksam von den Frauen bewundert. Beides ist wunderbar verheilt.


Disclaimer: The experience above was submitted by a BME reader and has not
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