Das Zurückdehnen meiner Lobes
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Author padex
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When Three months ago
Als ich vor ca. 4 Jahren zum Ersten mal darüber nachgedacht hatte, meine Lobes zu dehnen war ich 15 Jahre alt, und hatte so meine Problemchen mit der Erlaubnis meiner Mutter. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nichtmal, dass man auch beim Piercer dehnen „lassen" kann. Trotzdem hab ich mich nicht so recht getraut, da ich diese böse böse Mutter hatte, die mir ja nichtmal ein Labret erlaubte.

So kam es also, dass nicht nur dieser, sondern auch meine restlichen Piercingwünsche vorerst auf Eis gelegt waren, denn meine Mutter war ja mit einem BNP und einem Nostril schon einige Kompromisse eingegangen, auch hatte ich schon seit mehreren Jahren 4 Ohrringe.

An meinem 18. Geburtstag war es dann soweit und ich lies mir erst mal ein Piercing in der Mitte der Unterlippe stechen. Dieses sollte nicht lange alleine bleiben, es folgten ein Augenbrauenpiercing, ein Zungenpiercing, ein weiteres Labret und ein Helix... -und nach einigem überlegen, wie ich denn nun zu größeren Lobes kommen könnte folgten auch diese.

Es fing also damit an, dass ich anstelle meiner süßen Froschohrringe 1,6mm Klemmkugelringe in die Löcher machte. Was mich allerdings wunderte, alle die ich bisher kannte redeten immer von diesem „unerträglichen Schmerz" wenn man zum ersten Mal die 1,6mm Ringe reinmacht, bei mir nicht! Hatte ich etwas falsch gemacht? Naja, vielleicht waren meine Löcher ja schon so ausgeleiert, dass die Ringe ohne Probleme reingingen, jedoch, kurze zeit später folgte der nächste Schritt, ich fügte einen weiteren 1,6 mm ring hinzu. Komisch, auch das tat nicht weh.

Als ich dann bei 6 mal 1,6mm pro Seite angekommen war wunderte ich mich doch ein wenig, dass ich nie die Schmerzen verspürt hatte von denen alle redeten, auch hier in den Foren hörte ich immer wieder, wie schmerzhaft das Dehnen der Lobes doch sei!

Bei einem Besuch beim Piercer, der schon mein unglaubliches Durchhaltevermögen beim Dehnen bewunderte stellte sich dann raus, warum ich nie schmerzen hatte: Ich fragte ihn mal wieso mir das eigentlich überhaupt nicht weh tat wo doch auch er immer wieder davon redete dass es nicht ganz schmerzfrei sei, und so legte er Hand an und kam zu dem Ergebnis, meine Ohrläppchen waren nichts weiter als haut. Der Schmerz den man beim Dehnen verspürt sei wohl durch den normalerweise vorhandenen Knorpel verursacht, allerdings habe ich davon nicht die winzigste menge in meinem Ohrläppchen... Dies erklärt nun auch, warum mir das Stechen des Helix' nicht schmerzhafter vorkam als das, meiner Labrets.

Nun, so kam es also, dass ich irgendwann bei 8 und 10 mm angekommen war, und damit war ich auch zufrieden, jedoch inzwischen bin ich 20 Jahre alt und der Ernst des Lebens hat begonnen wie man so schön sagt, tja und da ich eine Karriere im öffentlichen Dienst anstrebe muss ich nun langsam anfangen abzulegen, womit ich nun dazu komme, worauf ich eigentlich schon die ganze zeit hinaus will.

Das ZURÜCKDEHNEN von gedehnten LOBES

Vor ca. 3 Monaten beschloss ich schweren Herzens die Plugs herauszunehmen, und auch draußen zu lassen.

Diese Entscheidung fiel mir nicht leicht, jedoch habe ich bald einen Termin zum mündlichen Auswahlverfahren bei einer, sagen wir staatlichen Einrichtung, welche weder Piercings, Narben noch sichtbare Tattoos duldet und so blieb mir nichts anderes übrig. Ich dachte mir: sollte ich es schaffen dort genommen zu werden, ist mir eine Zukunft in meinem Traumberuf ganz klar die paar Millimeter an Luft wert, sollte es nicht klappen kann ich die Lobes jederzeit wieder aufdehnen, ich verliere damit also nichts.

Nach ca. 2 Tagen ohne Schmuck fingen die Lobes an sich etwas zusammen zu ziehen, man konnte immer noch durch sehen, jedoch konnte ich bereits jetzt keinen Edding mehr durchstecken. Ich muss dazu sagen, ich habe zwar nie schmuck getragen der über die 12 mm grenze geht, aber ich konnte bis zu 16mm starke Gegenstände durch das linke (ca. 10-12mm) und bis zu 12mm starke Gegenstände durch das rechte(ca. 8.10mm) Loch schieben, also waren sie doch schon etwas größer.

Nach weiteren 2 tagen, hatte sich das größere der beiden Löcher schon um ein großes stück mehr zusammen gezogen, das rechte machte keine Anstalten sich weiter zusammen zu ziehen. Dachte ich zumindest, als ich jedoch versuchte etwas durchzustecken wurde mir klar: Die Löcher ziehen sich beide gleichschnell zusammen, es war mir unmöglich etwas hindurch zu schieben, das dicker als ca. 6mm ist.

Knapp 1,5 Wochen später sahen beide Lobes aus, wie etwas eingerissene und wieder zusammengewachsene Ohrringe, also nicht im geringsten auffällig, wenn man sie auseinanderzog kann man noch durchschauen. Ich würde behaupten beide hatten einen Durchmesser von ca. 2,5 bis 3 Millimeter, wenn man sie aber so sieht würde man nie draufkommen, dass man da schon 'nen Daumen durchstecken konnte.

Inzwischen haben sich die lobes so zusammengezogen, dass ich nur unter schmerzen eine normale 2mm Kugel durchstecken kann. Jedoch wenn cih ein Ring oder ähnliches reinmache, dehnen idch die löcher von selbst wieder um ca 0,5 bis 1 mm.


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