Inner Conch
At A Glance
Author der_narr
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IAM der_narr
When A month ago
Artist Hilde von Madet Tattoo in Bingen
Studio @home
Location Duisburg / Germany
Da BME nicht unterscheidet, welches Ohrknorpelpiercing man sich hat machen lassen erwähne ich es hier nochmal und dann gehts los:

INNER CONCH

Über wildcat.de habe ich dieses Jahr die Hilde von Madet Tattoo in Bingen kennengelernt. Das Studio wird ausführlich im Tätowiermagazin beschrieben – aber das ist hier auch relativ egal, schliesslich handelt es sich um ein Piercing Experience. Auf jeden Fall hat mich die Gute Hilde dann mal ein Wochenende mit ihrer physischen Anwesenheit beehrt, und nachdem sie freitags erst für mich gekocht hatte und wir dann auch ordentlich feiern waren sollte sie mir als Andenken an das gelungene Wochenende am darauf folgenden Tag noch mein Inner Conch piercen, worauf ich mich schon seit einiger Zeit gefreut hatte.

Also begaben wir uns am Tag nach der exzessiven Party und einem ausgedehnten Frühstück bei einer Freundin auf den Weg in meine Wohnung in Duisburg und los gings.

Vorbereitungen:

Zuerst reinigte Hilde meinen Schreibtisch und desinfizierte diesen oberflächlich, breitete dann Backpapier aus und legte alle Instrumente, die für mein Piercing benötigt sein würden auf diesem aus.

Als nächstes diskutierten wir die Platzierung des Piercings im Ohr. Schnell wurden wir uns einig, dass das rechte Ohr gepierct würde, da ich mit der Platzierung des gedehnten Ohrlochs auf der Seite nicht so glücklich bin und dadurch das Ohr optisch „aufgewertet" würde. Als nächstes musste dann die geeignete Stelle in der Ohrmuschel bestimmt werden. Da ich für die Zukunft geplant habe, das Conch auf 4,5mm zu dehnen platzierte sie den Einstich etwas näher an meinem Kopf, so dass auch durch das Dehnen später die Stelle gut aussehen würde. Also einen Punkt ins Ohr gemalt und auf zum Spiegel – alles passte, ich war zufrieden,also konnte es weitergehen.

Da ich mal wieder die Bude voll mit Bekannten hatte und langsam recht nervös wurde, verjagte ich alle Zuschauer aus meinem Zimmer und schloss die Türe. Dann fragte ich Hilde ein weiteres mal, wie schmerzhaft es sein würde, sie versprach mir „ordentliche Gefühle" und bat mich, mich hinzusetzen. Anschliessend desinfizierte sie meine Ohrmuschel von beiden Seiten mit Softasept® N und Q-Tips. Dann bat sie mich. mich nicht weiter zu bewegen bis ich es wieder erlaubt bekäme.

Hilde zog sich, wie auf den Fotos im Anhang zu erkennen, ihren wunderschönen Munschutz über ihr Gesicht und zog neue schwarze Handschuhe an, nachdem sie auch bei der Vorbereitung mehrfach die Handschuhe gewechselt hatte. Ich fühlte mich also nicht nur menschlich sondern auch professionell bei ihr in allerbesten Händen.

Hilde öffnete die Verpackung der Nadel vor meinen Augen und zerstörte dabei das Siegel, wünschte mir viel Spass und begab sich auf „Pierc-Position" an meine rechte Seite, richtete ein letztes Mal meinen Kopf aus und verbat mir jede weitere Bewegung. Kurz darauf spürte ich ein kurzes starkes Drücken und schon war die Nadel durch den Knorpel durchgestochen, von Schmerzen hingegen war kaum eine Spur. Dies liess einen riesen Stein von meienm Herzen fallen und ich war glücklich, während Hilde mich fragte, ob ich wirklich keine Schmerzen gehabt hätte. Dann zog sie, nach der Ankündigung, dass es jetzt doch wohl ein wenig weh tun würde, schnell den Labretstecker (1,6mm) durch das neue Loch, schraubte auf der Innenseite eine 5mm Kugel auf den Stud und fertig war das Piercing. Auch dieser Teil bereitete mir keine Schmerzen. Allerdings fühlte ich, wie nach dem Piercen das Ohr zu pochen begann und langsam wärmer wurde.

Blut floss während der Prozedur kaum, auch beim anschliessenden Reinigen befanden sich anschliessend kaum Blutstropfen auf den benutzten Q-Tips.

Abheilzeit:

Zum jetzigen Zeitpunkt sind seit dem Piercen 6 Wochen ins Land gezogen.

Reinigung:

Anfangs reinigte ich das Piercing morgens, mittags und abends, indem ich versuchte, mein Ohr in ein Salzwasserbad zu halten, bis sich die Krusten von alleine gelöst hatten. Dies endete aber jeweils in nassen Schultern und einem versauten Schreibtisch, also ging ich dann dazu über, das Saltwasser in Gläser abzufüllen und Q-Tips darin einzuweichen, um dann damit die Krusten zu entfernen. Diese Methode stellte sich als durchaus sinnvoll heraus und wird auch heute noch praktiziert.

Schmerzen:

In den ersten Tagen vermied ich jeglichen Kontakt meines Ohres mit anderen Gegenständen / Kleidung etc udn achtete auch beim Schlafen darauf, nicht auf der rechten Seite zu liegen, nach einigen Tagen jedoch nahm die Empfindlichkeit ab und das Ohr / Piercing wurde langsam belastbarer. Klar tat es stets reichlich weh, wenn ich mal nicht aufgepasst hatte, aber leichte Berührungen waren kein Problem mehr.

Mittlerweile ist das Ohr soweit verheilt, dass ich das Piercing kaum noch pflegen muss. Einmal täglich entferne ich Krusten, soweit vorhanden, ansonsten habe ich keine Probleme mehr.

Fotos:

Hier will ich noch 2 Fotos mit euch teilen, die direkt nach dem Stechen entstanden sind:

 Hilde und ich direkt nach dem Stechen


 Das frisch gestochene Inner Conch Piercing.


Vielen Dank, dass ihr meine Geschichte gelesen habt, ich hoffe, es hat euch Spass gemacht. Frohe Weihnachten und nen guten Rutsch,

Alex

Disclaimer: The experience above was submitted by a BME reader and has not
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