Mein rechtes Ohr
At A Glance
Author der_narr
Contact der_narr@bme.anon
IAM der_narr
When N/A
Artist Tobi/wildcat und ich selbst
Studio Essen / Duisburg @ home
Location Essen/Germany
Also, dieses Mal schreibe ich über den Weg, den ich gegangen bin, um bis auf meine 12mm zu kommen. Angefangen hat die Faszination Ohrtunnel, als ich mienr Freundin ihre Ohren gedehnt habe. Jetzt aber ganz chronologisch, wie ich an mein Ohrloch geraten bin.

Gestochen wurde das Ohrloch im September 2003 von Tobi bei Wildcat in Essen. Als Erstschmuck bekam ich einen Labret Stecker in 1,6 mm Durchmesser.

Tathergang: Ich betrete den Laden ud gebe den Gutschein über ein Piercing ab, den mir meine Freude zum Geburtstag geschenkt hatten. Dann gehts die Treppe hinunter und Tobi, der mir auch schon bei meienm Septum als Piercer zur Hilfe kam, und mich damals perfekt beraten hatte, begrüßte mich freundlich und bat mich in das Piercing Zimmer hinein. Er fragte mich, wie gross der Ring sein solle, worauf hin ich ihn bat, mir einen Labretstecker als Ersteinsatz zu verpassen. Er war dazu nach einigem Schmunzeln über mein optisches Verständnis von Ohrlöchern, sowie diversen Beschwerden seinerseits über den Preisunterschied von Pin zu Stecker, trotzdem bereit und desinfizierte mein Ohrläppchen. Dann markierte er den Einstichpunkt etwas höher als normal, so dass mehr Haut zum dehnen vorhanden wäre. Klemme angesetzt, Nadel durch, Schmuck rein - fertig. Ich war erstaunt,wie scharf doch der Schmerz des Ohrlochstechens gegenüber dem des Septums war. Tobi hat natürlcih, auch wenn ich das hier nciht so dargestellt habe, steril gearbeitet, ständig nach den Arbeitsschritten seine Handschuhe gewechselt und sterilisiertes Werkzeug benutzt.

Diesen trug ich dann erstmal ca zwei Monate lang udn ließ das Loch gut verheilen.

Auf zwei Millimeter dehnte ich dann relativ schnell, indem ich zuerst einen CBR durch das vorhandene Loch schob und diesen dann durch einen Circular Barbell ersetzte.

Durch ewiges spielen mit dem Schmuck weitete sich das Loch soweit, dass ich nach weiteren Wochen einen Circular Barbell mit 2,4 mm Materialstärke einsetzen konnte. Diesen trug ich wiederum ca 2 Wochen.

Der Schritt von 2,4 auf 3,2 mm sollte sich als einer der kompliziertesten Schritte darstellen, da dernächste Schmuck nicht so einfach durchzudrücken war wie cih es bisher getan hatte, also dehnte ich das Loch zuerst mit einer Kralle aus Glas vor, was relativ schmerzhaft war, und setzte dann einen Bar Closure ring mit 3,2 mm Stärke ein.

Ab dieser Größe war es wieder leichter weiterzudehnen. Um auf 4 mm zu kommen benutzte ich den selben Taper wie bei dem Schritt auf 3,2 mm, nur dass ich ihn diesmal ganz durchschob und einige Tage im Ohr ließ. Da reagierte mein Ohr jedoch empfindlich, also musste ich den Schmuck wechseln. Ab hier kaufte ich für jede weitere Größe PMMA Plugs von Wildcat, welche für knapp 6 Euro erhältlich sind.

Auf 5 mm zu dehnen war dann wieder relativ einfach, da mir dazu eine Dehnsichel zur Verfügung stand. Wieder trug ich einen Plug aus PMMA.

Der Schritt auf 6 mm wiederum war etwas kompliziert, aber unter etwas Kraftaufwand und mit einem heißen Bad verknüpft ließ sich auch diese Hürde nehmen. Leider verlor ich den Plug jedoch auf einem Konzert, so dass ich in der selben Nacht noch entscheiden musste, wieder auf 5 mm zurückzufallen oder auf 7 mm zu dehnen.

Ich entschied mich für die größere Variante - das Ergebnis war, dass mein Ohr sich doch etwas dagegen wehrte und zum erstem Mal während des Dehnens zu siffen anfing.

8 mm zu erlangen war einige wochen später wiederum kein problem, der Schmuck passte einfach so ins Loch hinein. Ab hier sollte mir dann jedoch ein " tapered insertion pin" zur verfügung stehen, so dass die Größen 9 und 10 mm recht leicht bewältigt waren. Bei 10 mm angekommen verweilte ich einige Wochen, bis ich recht schnell wieder auf 11 und dann auf 12 mm weiterdehnte. In 12 mm stand mir dann endlich eine breite Palette an Schmuck zur Verfügung udn ich hatte mein Ziel erreicht.

Leider ist das Ohr aber am unteren Rand sehr dünn geworden, so dass ich beschloss, auf 10 mm zurückzugehen , damit sich die Haut etwas stärken würde - dies gelang mir auch und ich bin jetzt wieder bei 12 mm angelangt und bin glücklich.

Ich plane für die Zukunft, das Ohrloch jetzt erst ein mal etwas ruhen zu lassen, so dass sich neue Haut bilden kann und sich die ganze Geschichte etwas beruhigt. Währenddessen will ich jedoch meinen Ampallang sowie mein Septum dehnen ( beide Löcher auf 3,2 mm) und das linke Ohr auf gesunde 14mm weiterdehnen.

Noch ein Tip zu den neuen Plugs von Wildcat - Vorsicht, wenn sich eure Ohren weiterdehnen, ich habe meinen Plug verloren, als mcih eine Freundin zur Begrüßung umarmt hat.

Ansonsten gilt hier wie auch sonst immer: Achtet beim Dehnen darauf, was euer Körper euch sagt. Das heißt, dass man nicht zu schnel dehnen soll, wenn es schmerzhaft wird will es einfach nciht weitergehen - dann muss Geduld geübt werden und K E I N E S F A L L S weitergedehnt werden - sonst kann die ganze Sache entweder einreissen oder im Schlimmsten Fall das Ohrläppchen durchreissen.


Disclaimer: The experience above was submitted by a BME reader and has not
been edited. We can not guarantee that the experience is accurate, truthful,
or contains valid or even safe advice. We strongly urge you to use BME and
other resources to educate yourself so you can make safe informed decisions.


Return to Ear / Lobe, stretched